E-Bike Ersatzakku

E-Bikes sind die Zukunft. So mancher Rennsportler mag zwar sagen „Das ist kein Radfahren mehr" - wer aber im Gebirge wohnt oder gebrechlich ist, schwört darauf. Mit einem E-Bike kommt man ganz gemütlich und unverschwitzt nach Hause, solange noch Strom im Akku ist. Doch was tun, wenn dieser den Geist aufgibt, sprich ausgelaugt und kaputt ist? Ein Ersatzakku muss her!

Der Akku ist in den modernen E-Bikes so ziemlich die teuerste Komponente, doch wer schlau ist, kann hier so einiges sparen. Für eine Neuanschaffung sind einige Schritte zu überlegen. Zuerst sollte man sich mal fragen welches System man überhaupt hat. Die beste Lösung ist natürlich immer die beim Originalhersteller Ersatz zu ordern. Das ist allerdings auch die teuerste Variante. Eine Suche im Internet kann bares Geld bedeuten denn es gibt mittlerweile mehr als genug Angebote von Akkus die absolut systemkompatibel sind, aber weit billiger als das Originalersatzteil. Auf die technischen Parameter sollte jedenfalls immer Rücksicht genommen werden. Die Nennspannung ist wohl der wichtigste Parameter dabei. Ein Fehlgriff hierbei kann schwere Folgen haben und das E-Bike unbrauchbar machen oder sogar zerstören. Auch auf die erforderliche Reichweite ist Rücksicht zu nehmen. Es bringt rein gar nichts E-Bike Ersatzakkus zu besorgen, die zwar die erforderliche Nennspannung haben, aber so eine geringe Leistung haben, dass man damit nicht mal zwei Kilometer bergauf fahren kann. 

Welchen E-Bike Ersatzakku sollte man also nun kaufen? Der größte Unterschied in den Akkus liegt wohl im verwendeten Material. Lithium-Ionen-Akkus (die bisher modernste Akkuart, Lithium-Polymer-Akkus sind stark im Kommen) bieten zwar eine Vielzahl an verfügbaren Ladezyklen. starke Leistung und hohe Reichweite, weisen jedoch in der Regel nur einen eingeschränkten Temperaturbereich von 0 - ca.60 Grad Celsius auf. Wer auch im Winter elektrisch unterwegs sein möchte, sollte lieber doch auf Blei-Vlies Akkus zurückgreifen. Diese bieten zwar bei weitem nicht so viele Ladezyklen wie Lithium-Akkus und sind auch von der Größe her weit dimensionaler als der „Konkurrent" – aber sie funktionieren auch noch bei Minusgraden absolut verlässlich. Dafür sind sie aber nur für Kurzstrecken geeignet.

Fazit: Wer einen Ersatzakku braucht, sollte sich auf jeden Fall im Vorfeld umfassend über die Materie informieren, zum Beispiel bei MW Quad und Zweirad Vertriebs UG (haftungsbeschränkt). Einfach irgendwas kaufen funktioniert hier auf keinen Fall. Welchen Motor habe ich? Wo will ich fahren? Wie will ich fahren? Welches Ladegerät habe ich? Wieviel und welchen Platz habe ich für den Akku am Rad? Wieviel Geld will ich ausgeben? All diese Fragen sollte man für sich selbst vor einem Kauf beantworten!


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